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Nahrungsergänzung der Profis


23. November 2012
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Was ein wenig Selbstvertrauen ausmacht!

Sie werden sich sicherlich Fragen, was haben eine Katze und ein Bär mit Tennis zu tun?

In diesem Video erleben wir, was passiert,  wenn jemand seine eigenen Fähigkeiten unterschätzt. Im Tennis geht es ähnlich zu. Wenn wir uns von vornherein unterlegen fühlen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass
wir auch verlieren.
Ich erinnere mich,  wie ich als kleiner Junge, der gerade angefangen hat Tennisturniere zu spielen, schon von der Ausstattung meines Gegners beeindruckt wurde. Damals hatte ich nur einen
Schläger, wenn ich dann auf einen Spieler traf, der gleich mit drei Schlägern auf den Platz kam, hat es mich ziemlich beeindruck. Ich habe bestimmt das eine oder andere Spiel dadurch verloren, nur weil ich
meinen Gegner stärker eingeschätzt habe, als er in Wirklichkeit war.

Das klingt banal, aber häufig erlebe ich es, dass Spieler, sobald Sie gegen einen vermeintlich besseren Spieler antreten müssen,  geistig vorher schon verloren haben. Erst im Spiel merken manche von ihnen dann, dass der Gegner doch nur mit Wasser kocht, und können das Spiel dann doch noch für sich entscheiden.

Sicherlich sollten wir unsere Fähigkeiten realistisch einschätzen, aber dennoch sollten wir versuchen mit neutralen Gedanken ins Spiel zu gehen, ohne unsere eigene Fähigkeiten von vornherein abzuwerten oder die des Gegners über zu bewerten.

Viele Spieler haben häufig mit negativen Gedanken zu kämpfen, entweder vor oder während des Spiels.  Mit der Zeit entwickelt jeder seine eigene Strategie, um mit diesen Emotionen oder Gedanken umzugehen.

Hier sind ein paar Tipps, die helfen werden, um mental gestärk in ein Match zu gehen

  • Sie sollten einen Plan für Ihr Spiel haben, und zwar einen Plan A und einen Plan B. Mit einer klaren Strategie können Sie den phsychischen Druck vermindern,  der häufig im Spiel entsteht.
  • Nervösität sollte nicht als Unfähigkeit enterpretiert werden, sie ist nur emotionaler Dampf,  der uns zu Höchstleistung verhelfen kann.
  • Versuchen soviel wie möglich über Ihren Gegner zu erfahren, über seine Stärken und Schwächen.
  • Betrachten Sie nicht das Endergebnis, sondern versuchen Sie jeden einzelnen Punkt als Baustein des Gesamtergebnisses zu sehen.
  • Fokussieren Sie sich wie ein Laser auf jeden einzelnen Punkt, um bei jeden Punkt das optimale Ergebnis zu erzielen.
  • Sammeln Sie Punkt für Punkt.
  • Sollten negative Gedanken währends des Spiels aufkommen, stellen Sie sich einen großen Eimer vor mit all diesen negativen Gedanken, schütten Sie immer wieder den Eimer aus und sehen Sie, wie diese Gedanken Ihren Kopf verlassen.

Versuchen Sie so häufig wie möglich unter Match ähnlichen Bedingungen zu spielen, damit Sie sich an dieser Situation gewöhnen können.

Nutzen Sie diese Tipps, um noch selbstbewußter ins Spiel zu gehen.

 

 

 

 

Roger Federer – Täuschung des Gegners

In diesem Video sieht man, wie Roger Federer in letzter Sekunde noch seinen Gegner täuschen kann. Wie können Sie es auch in Ihrem Matches tun?
So spektakulär es für den einen oder anderen aussehen mag, ist es in Wirklichkeit nicht.

Das Problem für viele Tennisspieler ist, dass sie so fixiert darauf sind den Ball nicht zu verpassen, dass sie die Übersicht und die Ruhe beim Spielen verlieren. Am Ende sind sie dann froh den Ball nur irgendwie übers Netz zu schlagen.

Was können Sie tun, um Stopbälle besser zu erlaufen und in Punkte zu verwandeln?

  • Wenn Sie einen Stoppball erlaufen müssen, dann haben Sie in der Regel einige Meter zurückzulegen. Für das Ausholen brauchen Sie nicht viel Schwung. Viele Spieler holen schon beim loslaufen aus. Das ist viel zu früh, dafür brauchen Sie nicht viel Zeit .
  • Konzentrieren Sie sich zunächst nur auf das Laufen, halten Sie den Schläger vor dem Körper. Stellen Sie sich vor, sie würden den Ball mit Ihren Handfläche schlagen, der Schlägerkopf sollte jetzt nur eine Verlängerung Ihrer Handfläche werden.
  •  Während Sie zum Ball laufen, haben Sie jetzt genügend Zeit zu überlegen, was Sie mit dem Ball machen. Da Sie bei diesem Ball sowieso nicht so schnell spielen können, möglicherweise ist der Ball zu Dicht am Netz und zu flach. Jetzt geht es darum, den Ball sicher und gefühlvoll übers Netz zu spielen.
  • Ihr Gegner hat in dieser Situation, weil er auch so nah Netz ist auch ein Problem, da er noch gar nicht wissen kann, wohin Sie den Ball spielen.
  • Wenn Sie nah genug sind, um den Ball zu schlagen, brauchen Sie nur noch mit dem Handgelenk dem Ball die richtige Richtung zu geben.
  • Sie haben viel mehr Zeit, als Sie denken, versuchen Sie so lange möglich den Schlag hinauszuzögern.
  • Da Sie den Schlägerkopf nicht weit weg vom Ball haben und Sie nicht weit ausholen brauchen, sind Sie in der Lage Ihren Gegner zu täuschen.

Das wird Ihnen vielleicht nicht auf anhieb gelingen, aber mit der Zeit werden Sie solche Bälle öfter verwandeln können.
Übung:

  1.   Stellen Sie sich an die T-Linie, lassen Sie jemand einen Stoppball spielen. Laufen Sie jetzt ohne Schläger zum Ball und fangen Sie diesen auf. Beobachten Sie was Ihre Hände tun, wenn Sie zum Ball laufen. Sie sind vor dem Körper und Ihre Hände brauchen sich nur zu öffnen, um den Ball zu fangen.
  2. Nehmen Sie jetzt Ihren Schläger in die Hand, aber fassen Sie Ihn kurz d.h. unterhalb der Schlagfläche. Die Schlagfläche ist jetzt nur eine Verlängerung Ihrer Handfläche. Wiederholen Sie die Übung mit dem Ball. Anstatt den Ball zu fangen, schlagen Sie den Ball leicht zurück. Mit dem Handgelenk können Sie jetzt mühelos die Richtung des Balles bestimmen.
  3. Nach dem Sie diese Übung ein paar mal ausgeführt haben, machen Sie es genau so von der Grundlinie. Achten Sie immer darauf, dass Ihr Schläger vor dem Körper bleibt, wenn Sie zum Ball laufen.
  4. Wenn Sie das mehrmals geübt haben, fassen Sie wieder Ihren Schläger normal an. Wiederholen Sie die Übung und denken Sie immer daran, dass die Schlagfläche nur eine Verlängerung Ihrer Handfläche ist.
  5. Denken Sie auch immer zuerst an das Laufen, denn während Sie Laufen, haben Sie genügend Zeit zu sehen, was Ihr Gegner macht. Sie wissen jetzt, dass Sie für das „Schlagen“ genügend Zeit haben und behalten dadurch die Übersicht und die Ruhe.

Experimentieren Sie ruhig, in dem Sie so lange wie möglich das Schlagen hinauszögern.
Damit können Sie Ihren Gegner reichlich verunsichern.

25. Februar 2012
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Nadal Djokovic 2012

Hier gibt es noch ein paar Highlights aus dem Spiel Djokovic gegen Nadal. Ein Beispiel dafür, wie stark der Siegeswille sein kann. Man kann sich die Belastung der Körper der beiden Spieler kaum
vorstellen. Wer schon mal ein 3 – 4 Stunden Match auf einem Hartplatz gespielt hat, weiß, wie sich die Beine und Füße am nächsten Tag anfühlen, die Beiden spielten aber beinahe 6 Stunden!