Archiv für die Kategorie „Tennis-Training“
Aufschlag-Return-für-Anfänger und Profis
Im Tennistraining kommen zwei Dinge auf zu kurz nämlich der Aufschlag und der Return.
Hier gibt es eine Übung in der sowohl der Aufschlag als auch der Return trainiert werden können.
1. Anstatt den Ballwechsel beim Einspielen von unten zu machen, bringen die Spieler den Ball mit einem Aufschlag durch die Mitte ins Spiel. Der Aufschlag wird nur langsam gespielt, hier kommt es darauf an sich auf den Rhytmus und die Bewegung zu konzentrieren. Der Aufschlag muss nicht ins Aufschlagfeld gespielt werden, entscheidend ist, dass er präzise und langsam zugespielt wird. Bei jedem Fehler beginnt der Ballwechsel wieder mit einer Angabe von oben.
2. Um den Return sinnvoll zu trainieren und ein Gefühl für den Schlag zu bekommen, ist es wichtig, dass der Spieler die Returns zunächst langsam zurückspielt. Am Besten ist es, wenn der Aufschläger zum Beispiel fünf mal in die gleiche Richtung aufschlägt, damit der Returnierer sich auf die Schlagbewegung und seine Beinarbeit konzentrieren kann. Nach zwanzig Bällen kann gewechselt werden.
Wenn der Return immer wieder in eine vorbestimmte Richtung gespielt wird, kann der Ballwechsel fortgesetzt werden, bis einer der Spieler einen Fehler macht.
Anschliessend kann Punkte ausgespielt werden, der Aufschlagende schlägt solange auf, bis einer der Spieler 10 Punkte gewonnen hat, danach wird gewechselt.
Viel Spass beim Üben.
Tennistraining
Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Einstellung viele gute Spieler Ihr Tennistraining gestalten. Dieser Beitrag knöpf ein wenig beim letzten Thema an.
Dieses Phänomen erlebe sogar bei sehr guten Spieler, selbst bei solchen, die Ambitionen haben, um Profi zu werden oder die zumindest in der 1. Herren- oder Damenmannschaft ihres Vereins spielen möchten.
Wenn ich ein Match konzentriert spielen möchte, dann muss ich das auch vorher üben. Viele wundern sich, dass sie Probleme haben, wenn es darum geht in einem Spiel immer konzentriert oder fokussiert zu bleiben.
Konzentration kann man, so wie viele andere Dinge, auch trainieren. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns entsprechend auf das Training vorbereiten.
Wie sieht die Vorbereitung auf das Tennistraining aus?
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Das richtige Training beginnt immer mit konzentriertem Einspielen bzw. Zuspielen. Beim Einspielen werden schon die Weichen für ein erfolgreiches Tennistraining gestellt.
Langsam anfangen und dann allmählich das Tempo erhöhen, hier geht es darum, die Bälle genau zu zuspielen, damit jeder Spieler sich auf seinen Schlag konzentrieren kann, um ein Gefühl für die Schläge zu bekommen.
Einige Spieler bevorzugen es im Aufschlagfeld anzufangen. Hier sollte man experimentieren, um herauszufinden, was einem gut tut oder nicht.
Es muss nicht zwangsläufig heißen, daß wir nicht Spaß haben sollten, aber wen wir zu einem offiziellen Trainingstermin erscheinen, dann sollten wir es auch ernst nehmen und mit voller Konzentration dabei sein.
Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass man während des Trainings über Gott und die Welt quatschten kann und gleichzeitig konzentriert ist.
Ein Trainingsmatch sollte auch genutzt werden, um Dinge auszuprobieren. Deshalb ist es wichtig, dass man hier bestimmte Situationen trainieren, wie zum Beispiel Aufschlag/Flugball, mit mehr Tempo spielen oder Schläge einsetzen, bei denen man sonst nicht soviel Selbstvertrauen hat.
Der Schwerpunkt liegt im Tennistraining und nicht im Gewinnen des Spiels.
Hier machen viele Trainer und vor allem Eltern einen fatalen Fehler, in dem sie einem Trainingsergebnis viel zu viel beimessen. Kein wunder, dass die Kinder verkrampfen und Angst haben ein Spiel zu verlieren.
Spiele deren Ergebnisse zählen, wie z.B. für ein Mannschaftsrangliste oder Klubrangliste usw. sollten vorher angekündigt werden, damit die Spieler sich entsprechend vorbereiten können.
Wer im Training nicht frei aufspielen kann, der wird es erst recht nicht in einem Match machen können.
Viel Spass beim Tennistraining!
Haben Sie mehr Spaß am Tennis
Die Tennissaison ist jetzt voll im Gange, für manche verläuft die Saison schon ganz gut, und für den einen oder anderen lässt der erste Sieg noch auf sich warten.
Es ist sicherlich leichter gesagt als getan, aber wer sich jetzt mit seinen Niederlagen zu lange beschäftigt, verpasst eine Chance Spaß am Tennis zu haben.
Ein Profi, zum Beispiel, muss sich ständig mit Niederlagen auseinander setzen. Nach jedem Sieg, steht schon die nächste Niederlage vor der Tür. Der Profi muss sich also beinahe jede Woche mit einer Niederlage beschäftigen.
Der Unterschied zwischen den guten und nicht so guten Profis ist einfach Ihre Reaktionszeit: die Guten verschwenden nur wenig Zeit mit Ihren Niederlagen, denn sie analysieren, in welchen Bereichen sie ihr Spiel optimieren müssen, und betrachten Ihre Niederlagen damit als erledigt. (das gilt übrigens auch für andere Lebenslagen)
Ja, und die Anderen, sie hadern Tage oder gar Wochen lang mit sich herum über verpasste Chancen, Pech usw.
Tipp: Betrachten Sie Ihre Niederlagen nüchtern, machen Sie eine kurze Analyse Ihres Spiels und überlegen Sie, wie Sie in Ihrem nächsten Training diese Fehler korrigieren können und sehen auch Sie Ihre Niederlagen damit als erledigt an.
Gehen Sie aber auch so vor, wenn Sie ein Spiel gewonnen haben. Betrachten Sie also Ihre Siege auch eher sachlich. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie sich nicht über ein gewonnenes Spiel freuen sollten, aber wer einen Sieg zu viel beimisst, wird auch eher dazu neigen seine Niederlagen über zu bewerten.
Haben Sie einfach mehr Spaß am Tennis.
Kraft- und Dehnübungen für einen schnelleren Aufschlag
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Ein guter Aufschlag setzt sich unter anderem zusammen aus guter Technik, Koordination des Wurf- und Schlagarms, Beweglichkeit der Schultergelenke, Kraft und Geschmeidigkeit.
In unserem Beispielvideo sehen wir eine Übung, um die Muskulatur, die beim Aufschlag eingesetzt wird, zu stärken. Kraft alleine wird nicht die gewünschte Wirkung erzielen, da es bei Aufschlag auf die Kombination der obengenannte Faktoren ankommt.
Bei allen Übungen ist es wichtig, daß sie unter Anleitung eines Fachtrainers stattfinden.
Die Gewichte dürfen nicht zu schwer sein, der Schwerpunkt liegt eher auf Kraftausdauer und Schnellkraft.
Kraftübungen mit Hanteln haben auch noch den anderen Vorteil, daß wir den Bewegungsradius der Schulter erweitern können.













