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Wie man die Beinarbeit im Tennis verbessern kann

Wie man die Beinarbeit im Tennis verbessern kann

In diesem Artikel möchte ich Ihnen einige Trainingtipps geben, wie Sie Ihre Beinarbeit im Tennis verbessern können. Aus persönlicher Erfahrung und Beobachtung entstehen die meisten Fehler im Tennis durch falsche Beinarbeit.

Was ist Beinarbeit im Tennis?

Für mich bedeutet Beinarbeit, dass ich mich so zum Ball bewege, dass ich für meine Schlaghand die optimale Treffzone vorbereite. Beinarbeit bedeutet auch, dass ich mich jeder Situation auf dem Platz anpasse, damit ich jederzeit den optimalen Abstand zu Ball habe, das wiederum bedingt das frühzeitige Erkennen des Balles.

Die Beinarbeit im Tennis kann man nicht isoliert sehen, sondern sie ist ein Baustein von vielen während eines Spiels.

Betrachten wir jemanden beim Gehen auf einer Straße, erkennen wir eine aufrechte Körperhaltung und genau das ist was wir beim Tennis erreichen wollen. Wenn wir aufrecht gehen, wird das Gleichgewicht optimal gehalten. Wir kontrollieren unsere Bewegung.

Neigen wir den Oberkörper weit genug nach vorne, werden wir uns automatisch nach vorne bewegen, um zu vermeiden, dass wir hinfallen. Unsere Bewegung wird hier durch die Schwerkraft beeinflusst, weil wir in diesem Fall gezwungen sind uns weiter zu bewegen. Solche Situationen kommen in Tennis zwar häufig vor, aber hier ist es wichtig zu unterscheiden, wann das aus der Not entsteht oder wir falsch zum Ball laufen. Im letzteren Fall neigen Spieler dazu den Ball zu schlagen, obwohl sie eigentlich noch viel zu weit weg vom Ball sind. Um den Ball nicht zu verpassen, neigen sie sich dann sehr weit nach vorne und strecken sich dann zum Ball, anstatt noch einen oder zwei Schritte zu machten, gleichzeitig verlieren sie dabei dann das Gleichgewicht und sind gezwungen sich weiter zu bewegen, um nicht hinzufallen. Dabei geht die Kontrolle über den Schlag verloren.

Es gibt ein paar einfache Übungen, um die Beinarbeit zu verbessern:

 

  • versuchen Sie Ihren Oberkörper während des Schlages aufrecht zu halten. Um das zu erreichen ist es wichtig, dass Sie so nahe genug an den Ball kommen, bevor Sie schlagen, aber gleichzeitig genügend Abstand lassen, den Ball vor dem Körper zu treffen.Manchmal brauchen wir nicht schneller zu sein, sondern wir müssen lernen früher zu erkennen, wo der Ball hingespielt wird.
  • Angenommen Sie stehen an der Grundlinie, beobachten Sie die Flugbahn des Balles, an der erkennen Sie schon, ob der Ball kurz oder lang gespielt wird. Lassen Sie einen Partner Ihnen einige Bälle langsam zuspielen, dieser sollte die Bälle so spielen, dass sie ein mal im Aufschlagfeld auspringen und ein mal an der Grundlinie, üben Sie während der Ball in der Luft ist sich schon in die Richtung zu bewegen, dabei genügt es am Anfang nur langsam zum Ball laufen. Wenn sie die Übung richtig machen, werden Sie kaum stillstehen, sondern sich dauernd einem ankommenden Ball anpassen. Mit der Zeit werden Sie sich intuitiv zum oder weg vom Ball bewegen und entwickeln das, was landläufing als gutes Auge genannt wird.

Viele Spieler glauben, sie müßten schneller laufen können, aber häufig ist die Lösung eher das frühzeitige Erkennen und Starten.

Wie Fehler in der Beinarbeit entsteht.

Oft beginnt das Vorbereiten des Laufens beinahe erst kurz vor dem Aufspringen des Balles, da die Zeit dann kaum noch ausreicht, entsteht eine groß Unruhe und Hektik und der Spieler verliert die Übersicht und Ruhe beim Schlagen, weil er dann zum Ball hetzen muss.