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Nadal Djokovic 2012

Hier gibt es noch ein paar Highlights aus dem Spiel Djokovic gegen Nadal. Ein Beispiel dafür, wie stark der Siegeswille sein kann. Man kann sich die Belastung der Körper der beiden Spieler kaum
vorstellen. Wer schon mal ein 3 – 4 Stunden Match auf einem Hartplatz gespielt hat, weiß, wie sich die Beine und Füße am nächsten Tag anfühlen, die Beiden spielten aber beinahe 6 Stunden!

Tennis und Psyche

Mentale Stärke ist häufig der entscheidende Faktor zwischen zwei gleich starken Spielern und Spielt vor allem im Sport eine wichtige Rolle.

Viele Tennisspieler leiden unter „Schwachen Nerven“ d. h. sie sind nicht in der Lage Ihre Emotionen zu kontrollieren:

  • Sie werden nervös und beginnen verhalten zu spielen
  • Ihr Spiel wird zunehmend unsicherer
  • Sie können häufig während eines Matches nicht mehr klar denken.
  • Die Bewegungen wirken gehemmt
  • Häufig führen sie in einem Match und verlieren trotzdem noch, weil sie sich nicht trauen, das Spiel konsequent zu Ende zu spielen.

Aus meiner Erfahrung, und das erleben wir häufig bei jugendlichen, werden unzählige Spiele dadurch verloren, dass die Spieler nicht mehr mit der gleichen Konsequenz das Spiel zu Ende spielen. Die Angst nicht zu gewinnen wird so groß, dass jede Bewegung nur gehemmt ausgeführt wird. Es wird nicht mehr gespielt, um zu gewinnen, sondern es wird gespielt, um nicht zu verlieren und das ist ein gewaltiger Unterschied.

Profis dagegen spielen jedes Spiel mit derselben Konsequenz zu Ende, das heißt, dass sie mit der gleichen Strategie bis zum Ende des Matches spielt.

Der Spruch “Never change a winning game” kennt fast jeder Tennisspieler, dieser wird aber von nur wenigen beherzigt.
Wenn ein Spieler einen Vorsprung während eines Matches erspielt hat, ist es sehr wichtig, alles daran zu setzen den Vorsprung zu behalten, denn das geringste
Nachlassen, gibt dem Gegner neue Hoffnung und Motivation.
Wenn meine Strategie das schnelle Spiel war, darf ich nicht plötzlich langsamer spielen oder wenn ich mit Mondbällen bis dahin erfolgreich war, darf ich nicht in der entscheidenden Phase des Spiels diese Strategie ändern.

Was kann ein Spieler tun, um mentale Stärke zu erlangen?

1. Regelmäßig trainieren, denn wer Sicherheit in den Schlägen hat, kann selbstbewusster spielen.
2. Trainingsmatches ohne Angst zu verlieren spielen.
3. Nicht an das Endergebnis denken, sondern immer nur Punkt für Punkt spielen.
4. Verlorene Punkte sofort vergessen.
5. Nicht die Taktik ändern, solange man führt und konsequent das Match zu Ende spielt.

Diese Tipps werden Ihnen helfen mental noch stärker zu werden.

Tennis und Psyche zu Tennis Technik

 

Federer Tsonga London 2011

Tsonga Berdych London 2011

Roger Federer gegen Sampras